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Die Städtische Realschule Bad Münstereifel

Die Realschule steht als Schulform des allgemeinbildenden Schulwesens innerhalb der Schulorganisation zwischen Hauptschule und Gymnasium. Sie dauert sechs Jahre und enthält die Klassenstufen 5 bis 10.

Die Städtische Realschule Bad Münstereifel wurde am 2. August 1999 gegründet. Zurzeit unterrichten 31 Lehrerinnen und Lehrer 550 Schülerinnen und Schüler in 19 Klassen. Die Klassenstärke variiert zwischen 25 und 32 Kindern pro Klasse.

Der Unterricht beginnt um 8:15 Uhr und endet um 13:30 Uhr. An Tagen mit Nachmittagsunterricht endet die Schule um 15:35 Uhr.

Die Städtische Realschule Bad Münstereifel ist im ehemaligen Konvikt beheimatet. Diesen Gebäudekomplex teilt sie sich mit der Friedrich-Haass-Hauptschule.

 

Unsere Realschule ist eine überschaubare Schule

Ein wesentliches Merkmal unserer Realschule ist ihre Überschaubarkeit. Die Übersichtlichkeit des Bildungsganges und die Größe der Realschule ermöglichen intensive persönliche Beziehungen zwischen Schülerinnen und Schülern, Lehrern und Eltern. Die individuelle Förderung und Forderung des einzelnen Kindes innerhalb der Gemeinschaft steht im Mittelpunkt unserer Arbeit. Selbständigkeit, Interessenvielfalt, Eigenverantwortung und die Bereitschaft zum sozialen Handeln wollen wir erreichen.

Durch die persönliche Zuwendung entsteht ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften. LERNEN miteinander und LERNEN voneinander geschieht in einer vom gegenseitigen Respekt und von einer gegenseitigen Rücksichtsnahme geprägten Schulatmosphäre.

Wir freuen uns, dass die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler unsere Erziehungsarbeit mit großem Engagement unterstützen. Unsere Klassenpflegschaftssitzungen und unsere Elternsprechtage sind durchweg gut besucht.

Mehr als die Hälfte der Elternschaft ist Mitglied im Förderverein unserer Schule.

Internetgestützte Bildungsangebote, Nachmittagsangebote, Individuelle Förderangebote, Kooperationen mit Betrieben, Ausbau der Schulpartnerschaften mit einer Schule in Malmedy, Fougères und zwei Schulen in England, Teilnahme an Schülerwettbewerben, Sportturnieren, Theater- und Choraufführungen, Schul- und Sportfeste... Ideen sind vorhanden!

 

Bildungsziele der Realschule

Die Realschule vermittelt eine realistische und zeitnahe Grundbildung.

Sie bereitet die Schülerinnen und Schüler gründlich auf wirtschaftlich-berufliche Aufgaben vor. Bei der Erarbeitung der Lernziele und der Auswahl der Unterrichtsinhalte werden die Anforderungen der Berufs- und Arbeitswelt stets mitbedacht.

Die berufsfeldbezogene, realistische und zeitnahe Grundbildung sowie die Allgemeinbildung befähigen die Absolventen der Realschule. verantwortliche Stellen im kaufmännischen, technischen, musisch-künstlerischen, im Verwaltungs- und im sozialen Bereich zu bekleiden.

Die Schulform Realschule erfährt in allen Bevölkerungskreisen eine breite Anerkennung. Die Übergangsquote von der Grundschule zur Realschule beträgt landesweit zurzeit zwischen 25% und 30% und unsere Übergangsrate zum Gymnasium sowie zum Wirtschaftsgymnasium beläuft sich auf 20 - 25%.

 

Die Ausbildungsabschnitte der Realschule

Klassen 5 und 6 (Erprobungsstufe)

Die Klassen 5 und 6 stellen eine pädagogische Einheit ohne Versetzung dar, in der sich die Schülerinnen und Schüler an die neue Schule, das Fachlehrersystem und die neuen Unterrichtsfächer gewöhnen sollen.

Anzahl der Unterrichtsstunden: 30 Wochenstunden

Unterrichtsfächer: Deutsch, Englisch, Mathematik, Biologie, Physik, Religion, Erdkunde, Politik, Musik, Kunst/Textiles Gestalten, Sport und Geschichte (ab Klasse 6), in beiden Jahrgangsstufen Projektunterricht oder Arbeitsgemeinschaften

Ab Klasse 6 beginnt der Französischunterricht, der für alle Schüler verpflichtend ist.

Nach der Klasse 6 kann das Fach Französisch durch ein anderes Hauptfach ersetzt werden (siehe Differenzierung).

 

Klasse 7

Neue Unterrichtsfächer:  Chemie

Klassen 7, 8, 9 und 10 (Differenzierung der Realschule)

Anzahl der Unterrichtsstunden: 32 Wochenstunden

Neue Unterrichtsfächer:  Informationstechnische Grundbildung,

                                        Technik und Sozialwissenschaften

Die Differenzierung bietet den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, gemäß ihren persönlichen Neigungen einen Schwerpunkt zu wählen, der ihren Lernbedürfnissen entspricht und somit Lernbereitschaft und Lernfähigkeit zu steigern vermag.

 

Neigungskurse:

Fremdsprachlicher Neigungskurs: (Hauptfach: Französisch)

Sozialwissenschaftlicher Neigungskurs: (Hauptfach: Sozialwissenschaften)

1. Naturwissenschaftlicher Neigungskurs: (Hauptfach: Biologie)

2. Naturwissenschaftlicher Neigungskurs: (Hauptfach: Technik)

 

Berufswahlvorbereitung und Schullaufbahnberatung

In den Klassen 8 und 9 liegt der Schwerpunkt in der Berufswahlvorbereitung. Die Schülerinnen und Schüler erhalten intensiven Einblick in die Wirtschafts- und Arbeitswelt.

Nach einer Vorbereitungsphase mit Betriebsbesichtigungen, einem Besuch des Arbeitsamtes und einiger themenbezogener Projekttage arbeiten die Schülerinnen und Schüler drei Wochen als Praktikanten in den von ihnen ausgewählten Betrieben.

In der Klasse 10 werden die weiterführenden Schulen (Höhere Handelsschule, weitere Fachoberschulen, Berufsfachschulen und Gymnasien) vorgestellt, damit unsere Schülerinnen und Schüler auch über die Möglichkeiten der schulischen Weiterbildung informiert werden.

Alle zwei Jahre halten wir einen Berufswahlabend ab. Fachleute aus Handwerk, Handel, Büros, sozialen Berufen, Berufskollegs und Gymnasien stellen ihre Berufe bzw. Schulen vor.

Herr Krieger-Heinrichs von der ARGE bietet regelmäßig Berufsberatung im Berufsorientierungsbüro an.

 

Realschulabschluss und berufliche Möglichkeiten

Mit erfolgreichem Abschluss der 10. Klasse der Realschule erhalten die Schülerinnen und Schüler die Fachoberschulreife, die u.a. zu folgenden Bildungsgängen berechtigt:

  • Eintritt in einen qualifizierten Lehrberuf, der in Verbindung mit fachspezifischer Fortbildung beruflichen Aufstieg ermöglicht,
  • Eintritt in die mittlere Beamtenlaufbahn, in verantwortungsvolle erzieherische und soziale Berufe,
  • Besuch eines Berufskollegs:
    • Besuch der Fachoberschule
    • Besuch der Höheren Handelsschule als eine Voraussetzung für den Eintritt in die gehobenen Berufe von Verwaltung, Gewerbe und Industrie.

 

Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler (erfahrungsgemäß 40% bis 60 %) erhalten die

Fachoberschulreife mit Qualifikationsvermerk, die zum Besuch der gymnasialen Oberstufe eines allgemeinbildenden Gymnasiums oder eines Wirtschaftsgymnasiums berechtigt und als Ziel die allgemeine Hochschulreife (Abitur) hat.

 

Was die Realschule von den neuen "Fünfern" erwartet

Es ist nicht leicht, die richtige Schulform für die nächsten sechs Jahre zu finden. Eine ganz wichtige Hilfe zur Entscheidung ist, die Beratung und Empfehlung der Lehrerinnen und Lehrer der Grundschule. Wir haben zusammengestellt, was uns wichtig ist:

Voraussetzung für alle Fächer (Reihenfolge nicht gleich Rangfolge) ist:

  • Bereitschaft zur Leistung
  • Leistungen in Mathematik, Rechtschreibung, mündlicher und schriftlicher Sprachgebrauch, Lesen sowie Sachkunde sollten nicht schlechter als "befriedigend" sein (ansonsten erwarten wir Offenheit für Förderangebote)
  • Fähigkeit zur Konzentration auf einen Lerngegenstand über einen bestimmten Zeitraum
  • Anweisungen verstehen und umsetzen können
  • Bereitschaft zum Gespräch mit Mitschülerinnen und Mitschülern sowie Lehrerinnen und Lehrer als auch Teamfähigkeit und den Willen dazu
  • lesbare Schrift, übersichtliche Heftführung
  • einigermaßen zügiges Arbeitstempo, insbesondere Schreibgeschwindigkeit
  • selbständige Entnahme und Wiedergabe wesentlicher Inhalte aus unbekannten Texten
  • Organisation und Durchführung von Partner- und Gruppenarbeit
  • Fähigkeit, Fehlerkorrekturen als Hilfe zu akzeptieren
  • pfleglicher Umgang mit Arbeitsmitteln und Mobiliar

Nicht alle diese Fähigkeiten und Fertigkeiten werden perfekt ausgebildet sein, denn dann braucht man kaum noch eine Schule. Aber Sie als Eltern sollten sich die Frage stellen, in welchem Maße diese vorhanden sind.

Wenn die ehrliche Antwort lauten sollte: "Mein Kind kann sich nur für ganz kurze Zeit auf eine Sache konzentrieren, das Abschreiben von der Tafel dauert deutlich länger als bei anderen, ich muss es zuhause immer drängen, die Hausaufgaben zu machen und zu lernen, ich muss andauernd darauf achten, dass die Materialien bereitgestellt sind", dann sind die Probleme bei uns vorhersehbar. ein Kind mit schneller Auffassungsgabe, sprachlicher Ausdrucksstärke, Ausdauer und eigenen Interessen wäre auf einer Realschule wahrscheinlich unterfordert. Deshalb möchten wir mit Ihnen auf jeden Fall ein 20 bis 30-minütiges Aufnahme- und Beratungsgespräch führen. Die Termine dazu vereinbaren Sie bitte mit unserem Schulbüro.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen unsere neue Städtische Realschule Bad Münstereifel ein wenig näher gebracht zu haben.

Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Burghard von zur Mühlen

Realschulrektor

Annette Diekmann

Realschulkonrektorin

 

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